10 Männer der ersten Stunde trafen sich im Restaurant Santorini

1. April 2026

# Ehemaliger Jugendvorstand lädt ein#

# Erinnerungen, Anekdoten aber auch Geschäftliches#

# Was machen die Menschen der ersten Stunde heute?#

# Viele fragen nach KFZ-Schildern mit Sportclub-Emblem#

#Unter den Alumni-Mitgliedern befanden sich auch Trainer#

#Lüdenscheid und dem SC etwas zurückgeben#

 

Ehemaliger Jugendvorstand lädt ein

Die Idee ging von Frank Jetzkowitz aus, der die Jugendabteilung des Vereine Sportclub 1998 e. V. sehr verantwortungsvoll führte. Im heutigen Vereinsheim sind immer noch die Trikots der beiden fusionierenden Clubs ein Zeugnis vergangener Tage.  In zwei Jahren nähert sich das 30-Jährige Vereinsjubiläum. „Da die Feier zur „Silberhochzeit“ in die Coronazeit fiel, haben wir noch etwas nachzuholen“, so der Familienvater von zwei Söhnen, die seinerzeit beim Sportclub in der D- und C-Jugend aktiv waren.  

Erinnerungen, Anekdoten aber auch Geschäftliches

Neben zahlreichen Auf- und Abstiegen im Jugend- als auch im Herrenbereich, wurden auch die kleinen Erfolge aus der Vergangenheitskiste geholt. So manche Anekdote, vor allem aus den Feierräumen des SC – damals noch am Jahnplatz ansässig – sorgte für heiteres Gelächter und spornte zum weiteren Flachsen an.

Was machen die Menschen der ersten Stunde heute?

Die Welt hat sich gedreht. So manch einer, der nicht genannt werden möchte, ist dem eigenen Sporttreiben aus beruflichen Gründen fern geblieben. Aber das Herz für den Club am Wehberg schlägt immer noch. H. aus L. führt mittlerweile ein aufstrebendes Fitness-Studio, das gemeinsam mit einem Tattoo-Gravierer betrieben wird.

Viele fragen nach KFZ-Schildern mit Sportclub-Emblem

Mischa U. hat nach seiner Übersiedlung aus Leipzig in Lüdenscheid seine neue Heimat gefunden. Als Schildermacher möchte er mit dem SC auch ins Geschäft kommen. „Es gibt viele Anfragen, was Schilder und den Sportclub angeht. Es bedarf jedoch der Kreativität, wie die Vereinszugehörigkeit gesteuert werden kann. Ein Antrag bei der Stadtverwaltung hatte allerdings in diesem Jahr noch keinen Erfolg. Das SC Logo als TÜV-Plakette aufzukleben, da sind wir noch weit entfernt. In anderen Ländern ist die Wahl der Nummernschilder sehr viel freier. „Ich habe da ´mal ein Beispiel von meinem Schwager aus dem Nachbarstaat“, sagt Mischa und zeigt das Status-Symbol seines „nahen Verwandten“.

Unter den Alumni-Mitgliedern befanden sich auch Trainer

Die Ehemaligen A. O. und H. M. haben sich als Brüder zusammengeschlossen, um direkt neben dem Sterncenter einen „Barber-Shop“ aufzumachen. „Wir versprechen uns vor allem von der älteren Generation einen regelrechten Hype. „Die Jungs von früher rennen uns die Bude ein“, so der jüngere der beiden Geschwister und zeigt auf seinen erstgeborenen Bruder. Mit Stolz präsentiert H. M. das Kunstwerk, das mit 25,OO Euro das beliebteste Motiv ist, mit dem sich der Shop ein Alleinstellungsmerkmal unter den treuen Fans in Lüdenscheid erarbeitet hat.

Lüdenscheid und dem SC etwas zurückgeben

Die meisten Ehemaligen wohnen noch in Lüdenscheid oder in angrenzenden Ortschaften. Den Kindern etwas mit auf den Weg geben, das war der Geist des Abends. Mit antialkoholischen Getränken aufgrund der Fastenzeit dauerte das Ehemaligen-Treffen bis in die Morgenstunde. Am Ende wurde das neue Vereinslied gesungen und dem Vereinsboss – ebenfalls ein Mann der ersten Stunde – Peter Schmalenbach ein Geburtstagsständchen gebracht. Beseelt kehrten die Mannen der ersten Stunden nach der Fusion an den heimatlichen Herd zurück. Daumen hoch!

Text: B. Mai

Bilder: Sascha R., A.O., H. M., H. „SC“ aus L.

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